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Über die Thai Küche

Erdbeeren

Die in Deutschland heimische Erdbeere enstammt einer Kreuzung aus einer nord- und einer südamerikanischen Erdbeerart. Die Erdbeerpflanze ist dadurch sehr anpassungsfähig und kann sich unterschiedlichen Klima- bzw. Umweltbedingungen anpassen.

Die Saisonfrüchte reifen von Ende Mai bis Juli. Bei Konsum ausserhalb der Saison ist zu bedenken, dass importierte Erdbeeren chemisch behandelt in den Handel gelangen. In Thailand werden Erdbeeren in der Provinz Chiang Rai auf größeren Plantagen angebaut, hier finden sich auch moderne Verarbeitungsvertriebe. Der Konsum ist jedoch nicht mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen, so dass diese Fruchtart eher die Ausnahme bildet. Beliebt sind jedoch, wie alles andere Süsse, Erdbeerbonbons und Erdbeereis.
Optimale Erntezeit von Erdbeeren ist der frühe Morgen, weil die Früchte dann noch kühl und knackig sind. Frisch angerichtet, schmecken sie am besten und werden in Marmeladen, Speiseeis, Desserts zu optimalen Geschmackgeber. Der Nährwert der roten Früchte ist nicht außer Acht zu lassen. So haben die Sommerfrüchte einen hohen Gehalt an Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor, Provitamin A, Vitamin B und C.

Es gibt verschiedene Sorten:*

Honeoye
Die Sorte reift sehr früh. Ihre Beeren sind kräftig rot. Sie schmecken bei entsprechender Wärme gut, andernfalls dominiert die Fruchtsäure. Der Ertrag ist mittelmäßig und die Sorte ist anfällig gegenüber der Welkekrankheit.

Darselect
Die Sorte ist vor einigen Jahren aus Südfrankreich nach Deutschland gekommen und hat sich schnell einen guten Namen gemacht. Ihre Vorzüge sind: kräftiger Wuchs, schöne wohlschmeckende Früchte und Frühzeitigkeit. Sie eignet sich vor allem für den Süden Deutschlands.

Lambada
Der Geschmack dieser Sorte wird immer wieder gelobt. Leider ist ihr Ertrag nur mittelmäßig und sie ist sehr anfällig für Mehltau. An Erdbeeren zeigt sich Mehltau durch Hochstellen der Blätter und Schwächung der Pflanze; die Blätter sind zunächst unterseits rötlich-violett, der für die Krankheit sonst typische Mehltaubelag ist nur unscheinbar.

Kent
Diese Erdbeere wurde in Kanada gezüchtet. Sie gedeiht deshalb im Norden Deutschlands bzw. in kühleren Regionen besser. Sie ist sehr robust und die Beeren haben ein gutes Aroma.

Elsanta
Die Sorte dominiert seit vielen Jahren im Erwerbsanbau. Sie sticht durch Ertrag und Fruchteigenschaften hervor, jedoch die Anfälligkeit gegenüber Wurzelkrankheiten macht sie für den Hausgarten weniger geeignet. Wer sie dennoch pflanzt, muss auf Standortwechsel, durchlässigen Boden und Pflanzenschutz acht geben. Die Beeren sollten vollreif geernet werden.

Elvira
Elvira ist eine Schwestersorte von Elsanta. Ihre Früchte schmecken recht gut, sind aber weicher als die von Elsanta, vor allem bei warmer Witterung.

Hummi-Bella
Die Pflanzen sind sehr widerstandsfähig. Die Früchte sind dunkelrot und der Geschmack ist gut.

Senga Sengana
Dieser Sortenname ist wohl am Bekanntesten. Diese Sorte ist seit 1952 auf dem Markt und hat über Jahrzehnte im Erdbeeranbau eine wichtige Rolle gespielt. In Polen gehört sie wegen ihrer guten Gefriereigenschaften immer noch zu den bedeutendsten Sorten. (Polnische Erdbeeren werden größtenteils gefroren verkauft und im Empfängerland weiterverarbeitet). Für den Hausgarten ist Senga Sengana wegen der hohen Anfälligkeit der Früchte gegenüber Grauschimmel nur bedingt geeignet. Vor allem mehrjährige Pflanzen neigen stark zu Fruchtfäulen. Die Sorte hat einen besonderen Geschmack und wird deshalb von Liebhabern besonders geschätzt.

Polka
Auch die Sorte Polka zeichnet sich durch einen guten Geschmack aus; im Anbau ist sie aber einfacher als Senga Sengana. Manche Gärtner verwenden sie deshalb als Ersatz für Senga Sengana. Polka eignet sich für auch für schwere Böden. Wie generell bei Erdbeeren nimmt die Menge an Früchten bei mehrjährigen Pflanzen zu; die Beeren sind dann aber meist kleiner, d.h. das Pflücken wird mühsamer.

Korona
Diese Sorte ist ebenfalls für den Garten besonders gut geeignet auf Grund von Geschmack und Robustheit; gedeiht sie allerdings auf leichten Böden besser.

Tenira
Diese Sorte hat die Besonderheit, im Spätsommer noch einmal eine kleine Ernte zu bringen. Die Früchte sehen sehr schön aus und schmecken auch gut. Sie lassen sich gut pflücken, sind aber relativ schwer zu entkelchen. Tenira gedeiht auf guten (schwereren) Böden am Besten.

Merkur
Diese Sorte bringt große Früchte, die geschmacklich ansprechend sind. Sie ist ebenfalls robust.

Mars
Diese Sorte macht ihrem Namen alle Ehre: der Wuchs ist stark uns sie ist wenig krankheitsanfällig. Die Früchte sind dunkelrot, groß und geschmacklich im Mittelfeld. Mars ist für schwere Böden geeignet.

Thuriga
Wie der Name andeutet, kommt diese Sorte aus dem Thurgau. Sie trägt große Beeren, auch noch im zweiten Jahr - das unterscheidet sie von vielen anderen Erdbeersorten. Die Früchte haben einen guten Geschmack. Die Sorte wächst kräftig, ihr Ertrag ist mittel.

Pegasus
auch diese Sorte zeichnet sich durch Robustheit aus, während sie im Geschmack unterschiedlich eingestuft wird.

Julietta
Die Pflanzen wachsen kräftig und tragen viele große Früchte, man könnte sie auch als "Korbfüller" bezeichnet, wenn dieser Name nicht bereits an eine Himbeersorte vergeben wäre. Die Früchte sind geschmacklich ansprechend. Wegen des kräftigen Wachstums benötigt sie weniger Stickstoff als andere Sorten.

Pandora
Dies ist die derzeit späteste Erdbeersorte. Die Früchte sind schön und fest, allerdings muss man bei den Geschmackseigenschaften Kompromisse eingehen. Die Pflanze ist relativ robust, benötigt aber eine Befruchtersorte, die gleichfalls spät blüht.

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