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Satsumas
Die Kultivierung
der Mandarine begann im asiatischen Raum schon vor 3000 Jahren.
Bis die Obstart aus den Gebieten um Indochina, Nordostindien und
Südostchina nach Europa und Amerika kam, dauerte es bis zum
19.Jahrhundert. Heutige Hauptanbau-gebiete der Zitrusfrüchte
sind der westliche Mittelmeer-raum. Der Anbau der süßen
Mandarinen (som kheo wan) hat auch in Thailand eingehalten. Große
Plantagen stellen die kontinuierliche Versorgung der Märkte
im ganzen Land sicher.
Den Namen "Mandarine" verdankt die Frucht seiner Schalenfarbe,
die der Amtstracht (Mandarine) von hohen Beamten des Chinesischen
Kaiserreichs gleicht. Unterformen der Mandarine sind die Satsuma,
die durch eine Mutation in Japan entstanden ist. Des weiteren die
sehr süße Clementine, die durch die Kreuzung verschiedener
Mandarinensorten Anfang des 20.Jahrhunderts entstanden ist. Schließlich
gehört auch die Tangerine dazu, die aus einer Kreuzung zwischen
Mandarine und Bitterorange entstand. Letzte ist auch die am Geschmack
am köstlichste Mandarinenart, die zudem wenig Wasser besitzt
und sich daher gut als Zugabe zu Speisen eignet.
Die Mandarinen
lassen sich im Vergleich zu Orangen sehr leicht schälen, alle
Arten werden daher auch als "Easy Peeler" bezeichnet.
Das danach freigegebene Fruchtfleisch ist dabei in mehreren Segmenten
aufgeteilt und läßt sich leicht voneinander trennen.
Das Aroma ist klar, süß und sehr aromatisch. Mandarinen
haben keine oder nur ganz wenig Kerne. Mandarinen haben viel Vitamin
C, Kalium und Folsäure. Mandarinen werden gerne in Obst-, Geflügel-
und Reissalate, zu Quarkspeisen oder zu Eis verarbeitet. Darüber
hinaus findet man sie zu dekorativen Zwecken als Beilagen. Beim
Kauf von Mandarinenfrüchten sollte man darauf achten, daß
keine weichen Stellen vorhanden und sie dabei druckfest sind. Im
Kühlschrank ist eine Lagerzeit von bis zu zwei Wochen möglich.
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