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Bambus
Bambus wird
in seiner Heimat vielfältig eingesetzt. Möbel, Eßstäbchen,
Baugerüste, ja sogar Brücken werden mit den stabilen Bambushalmen
errichtet. Die frische Sprosse der Bambuspflanze ist hingegen aus
keinem asiatischen Kochtopf mehr wegzudenken.
Bambus gehört
zur Familie der Gräser. Die Hauptanbaugebiete befinden sich
in Asien, vor allem in China, Japan, Korea, Indonesien, Thailand,
Indien und den Philippinen. Dort werden die Gräser für
die Produktion von Möbeln, Haushalts- und Küchengeräten
und vieles mehr verwendet. Außerdem werden sie als Gemüse
gezogen in Form der Bambussprossen gezogen. In Europa können
Bambussprossen bislang nur in einem Ort in Italien kultiviert werden.

Geerntet werden
die Sprossen ähnlich wie dem uns bekannten Spargel. Man muß
die Sprossen, die bis zu 30 cm lang werden aus dem Boden stechen.
Die frischen Sprossen sind von einer Schicht Blätter umhüllt,
die vor dem Verzehr der Sprosse entfernt werden müssen. Die
von den Blättern befreite Sprosse hat einen stufenförmigen
Aufbau. Zum Verzehr werden die Bambussprossen entweder eingelegt,
oder in Stücke geschnitten und gekocht. Bambussprossen müssen
vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden, da sie im rohen Zustand
die giftige Blausäure enthalten. Diese wird nur durchs Kochen
unschädlich gemacht.
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