|
|
Pfeffer
Der Ursprung
des Gewürzes entstammt den Monsunwäldern der südwestindischen
Malabarküste. Hauptanbaugebiete sind viele Tropenländer
der Erde wie Indien, Brasilien, Malaysia, Sri Lanka, Vietnam und
Indonesien.
Die Pfefferpflanze
gehört zu einer Familie mit etwa 700 Arten. Der immergrüne,
tropische Pfefferstrauch trägt seine ersten Früchte drei
Jahre nach der ersten Pflanzung. Die Pfefferfrüchte stehen
in Trauben bzw. Rispen mit bis zu 30 Beeren dicht zusammen.
Die Beeren werden in unterschiedlichen Reifestadien geerntet. Zuerst
die unreifen, grünen Beeren aus denen der grüne Pfeffer
gewonnen wird. Dieser Pfeffer hat ein zartes fruchtiges und wird
meistens für kurzgebratene Gerichte verwendet. Nach dem Trocknen
werden die würzigen Beeren dann schwarz-braun und runzelig.
Der schwarze Pfeffer kann als würzig-scharf beschrieben werden.
Für den weißen Pfeffer läßt man die Beeren
ganz ausreifen. Weißer Pfeffer ist weniger scharf, aber aromatischer
als der schwarze. Rosa Pfeffer gehört nicht zur Gattung der
Peffergewächse (Piperaceae), sondern stammt von einem südamerikanischen
Baum, dem brasilianischen Pfefferbaum. Rosa Pfeffer hat ein mildes
bis leichtes Pfefferaroma, schmeckt dabei fruchtig, wenig scharf
und leicht süßlich. Rosa Pfeffer dient überwiegend
der optischen Verschönerung in transparanten Pfeffermühlen
oder als Dekoration. Dies nicht zuletzt auch wegen seiner schleimhautreizenden
Wirkung.
Pfeffer hat einen warmen und holzigen Geruch. Das Fleisch der Früchte
enthält Ölzellen, die aromatische und scharf schmeckende
Stoffe enthalten: Die würzenden Inhaltsstoffe sind ätherisches
Öl und Alkaloide, von denen das Piperin den brennenden Geschmack
bewirkt.
In Thailand
kann man auf den Märkten grünen Pfeffer frisch bekommen.
Er wird somit auch gerne in den Thai Gerichten wie z.B. Huhn mit
Knoblauch und Pfeffer verwendet. Hierzulande bekommt man in ausgewählten
Asia Shops frischen grünen Pfeffer.
|